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Woodrock Open Air 2026 in Velen: Das epische Line-Up & alle Infos!

Warum das Woodrock Festival 2026 ein Pflichttermin ist

Wenn das beschauliche Velen erbebt und handgemachter, ehrlicher Rock auf pure Baukunst trifft, dann gibt es im Festivalkalender kein Halten mehr. Am Samstag, den 27. Juni 2026, verwandelt sich das Gelände im Industriegebiet Wessingkamp in eine Pilgerstätte für alle, die wuchtige Riffs, treibende Beats und schweißtreibende Live-Energie im Blut haben. Das Woodrock Open Air geht in die dritte Runde und dieses Jahr ist das Brett, das hier gebohrt wird, besonders dick.

Der Kopf hinter dem Festival, Ideengeber René Willnat und das Team der wohnbehagen GmbH & Co. KG, beweisen einmal mehr, dass das Zimmererhandwerk alles andere als staubig und altmodisch ist. Unter dem unmissverständlichen Motto „so fetzik ist Handwerk“ schlagen sie eine geniale Brücke: Fast alle Instrumente im Rockbereich bestehen aus Holz, dem vielseitigsten und nachhaltigsten Werkstoff unseres Planeten. Warum also nicht die Liebe zum ökologischen Holzbau und die Leidenschaft für handgemachte Musik auf einem Festivalgelände verschmelzen lassen?

Das Line-Up:

Ein infernales Fünfergespann aus alten Bekannten und Neuentdeckungen

Musikalisch bleibt sich das Woodrock treu: regional verwurzelt, aber mit einer Wucht, die weit über die Grenzen des Münsterlands hinausstrahlt. Das diesjährige Line-Up bietet eine perfekt ausbalancierte Mischung aus packender Nostalgie, erdigem Rock und modernem Metal-Unterbau.

ALARM – Nordisch rauer Street-Rock mit eingebauter Abrissgarantie

Wer nach poliertem Radio-Pop sucht, ist bei ALARM komplett an der falschen Adresse. Das Wiedersehen beim Woodrock ist ein echtes Highlight, denn ich durfte die Hamburger Jungs schon mehrfach hautnah begleiten.

Live-Bandauftritt mit Scheinwerferlichtern auf Bühne.

Unvergessen bleibt ihr schweißtreibender Gig bei glühenden 30 Grad auf dem Kärbholz Heimspiel in Rosbach, wo sie mich spontan hinter die Kulissen einluden, oder das fette Tourfinale in der Wuppertaler Börse. Diese Band ist das personifizierte „Einfach-mal-machen“-Mantra.

  • Der Sound: Eine ungeschminkte, wuchtige Mischung aus erdigem Hard-Rock, fetten US-Sound-Einflüssen der letzten 20 Jahre und einer ordentlichen Portion ehrlicher Punk-Attitüde. Schnörkellos, laut und direkt aus dem Leben gegriffen.
  • Die Live-Qualität: ALARM live zu erleben bedeutet pure, ungefilterte Leidenschaft. Die Nordlichter bringen eine Spielfreude auf den Platz, die sofort das Publikum infiziert. Wenn Opener wie „Kopf oder Zahl“, emotionale Brecher wie „Ich liebe das Leben“ oder ihre legendär-rockige Coverversion der „Fickt-Euch-Allee“ durch die Boxen jagen, gibt es vor der Bühne kein Halten mehr. Velen darf sich auf eine Band freuen, die nicht nur musikalisch liefert, sondern auch nach der Show am Merchstand absolut bodenständig für ihre Fans da ist.

Snake Rising – Der Geist von 1987 bittet zum Tanz

Erinnern wir uns an das monumentale Finale des vergangenen Jahres in der Turbine Gronau: Wer damals miterlebt hat, wie Snake Rising die Location zerlegt hat, weiß ganz genau, dass diese 2023 gegründete Formation keine Gefangenen macht. Sie haben sich in Rekordzeit zu einer der authentischsten Hardrock-Instanzen im Westen Deutschlands entwickelt.

Wer epische Hymnen, bluesige Schwere und die pure Nostalgie der großen Arena-Rock-Ära sucht, wird hier fündig.

  • Der Sound: Staubtrockener, edler Hardrock, der das goldene Erbe von Whitesnake zelebriert. Getragen von der berüchtigten, absolut blind eingespielten „Groove-Maschine“ um Vambo C. Tischer (Drums) und Steve Scholz (Bass), paart sich hier messerscharfe Gitarren-Präzision mit dem fetten Glanz von Hammond-Orgel- und Synth-Wänden.
  • Die Live-Qualität: Snake Rising ist pure Spielfreude und handwerkliche Perfektion auf Weltklasse-Niveau. Wenn Sänger Dirk Hackenberg mit seiner beeindruckenden Souveränität sowohl die aggressiven Rock-Spitzen als auch die tiefen, souligen Balladen der Coverdale-Ära hergreift, sorgt das auf dem Platz für pure Gänsehaut. Wenn Klassiker wie „Here I Go Again“ oder die ultimative Urgewalt von „Still Of The Night“ durch das Münsterland fegen, wird das Woodrock-Gelände endgültig zum Hexenkessel.

Shapes In The Mirror – Melodic Metalcore mit Haltung und Tiefgang

Direkt aus dem benachbarten Münsterland reist eine Formation an, die spätestens seit diesem Frühjahr das nächste große Kapitel ihrer Bandgeschichte aufgeschlagen hat: Shapes In The Mirror. Seit 2015 aktiv, steht die fünfköpfige Kompanie für ein extrem dynamisches Spannungsfeld, das die Herzen von Modern-Metal- und Metalcore-Fans gleichermaßen höherschlagen lässt. Mit frischem Wind am Bass durch Daniel Braun und der abwechslungsreichen Stimmgewalt von Frontmann Oliver Krutzki bringen sie eine ganz eigene Intensität nach Velen.

  • Der Sound: Messerscharfe, melodische Gitarrenriffs treffen auf unbarmherzig harte Breakdowns und treibende Rhythmen. Was die Band aber besonders auszeichnet, sind ihre tiefgründigen, deutschsprachigen Texte. Hier wird nicht stumpf gebrüllt, sondern gesellschaftlicher Druck, persönliche Ängste und der Status quo messerscharf seziert. Ihr brandneues Werk „Chrono“ zeigt perfekt, wie intelligent Härte heute klingen kann.
  • Die Live-Qualität: Shapes In The Mirror suchen die unmittelbare Nähe zum Publikum. Ihre Shows sind keine sterile Performance, sondern ein Ventil für aufgestaute Emotionen – laut, ehrlich und mit einer Energie geladen, die den Moshpit in Velen im Handumdrehen zum Kochen bringen wird.

Harkon – Progressive-Metal-Urgewalt mit gewaltigem Tiefgang

Wenn das renommierte Fachmagazin metal.de einem Debütalbum starke 8 von 10 Punkten spendiert und Vergleiche zu Legenden wie Nevermore, Sanctuary oder den frühen Evergrey zieht, dann weiß man, dass hier absolute Könner am Werk sind. Die Rede ist von Harkon und ihrem monumentalen Erstlingswerk „Love And Vore“. Angeführt von keinem Geringeren als Szene-Urgestein Björn Gooßes (vielen auch als genialer Cover-Designer Killustrations bekannt, z.B. durch die geilen Artworks für GODSNAKE), bringt diese Truppe eine faszinierende Düsterkeit und musikalische Reife auf die Bühne.

  • Der Sound: Ein hochspannender Balanceakt zwischen packender Eingängigkeit und progressivem Anspruch. Satte, staubtrockene Midtempo-Grooves walzen sich aus den Boxen, getragen von einem genial herausgehörten, virtuosen Bassfundament durch Marcel Willnat. Über den messerscharfen Gitarrenwänden thront Gooßes’ markante Stimme, die zwischen roher, verletzlicher Kraft und purer Energie pendelt.
  • Die Live-Qualität: Harkon spielen Musik für Kopf und Nacken gleichermaßen. Sie opfern ihren brachialen Drive niemals für verkopfte Taktwechsel, sondern bauen eine dichte, fast schon cineastische Atmosphäre auf. Wenn Hymnen wie „Watch The World Go By“ oder „One In Vermillion“ über das Woodrock-Gelände fegen, ist epische Gänsehaut garantiert.

The Everest Band – Handgemachter Rock-Gipfelsturm aus der Ruhrpott-Schmiede

Aus „Essen Rock City“ bricht eine Formation auf, um das Münsterland im Sturm zu erobern: The Everest Band. Der Name ist verdammt clever gewählt, denn genau wie der namensgebende Berg, schichtet diese Truppe mächtige Sound-Gesteine übereinander. Sie stehen für den unverwüstlichen, hungrigen Geist des klassischen Underground-Rocks, der sich nicht verbiegen lässt, so sehr, dass ihre treue Fanbase sie aktuell sogar via Crowdfunding bei den Aufnahmen zu ihrer neuen Veröffentlichung unterstützt.

  • Der Sound: Kerniger, schnörkelloser Hardrock, der tief mit dem erdigen Classic Rock verwurzelt ist, aber auch keine Angst vor modernen Heavy-Metal- und Stoner-Elementen hat. Roh, ungeschliffen und mit dem unverkennbaren Schweiß des Ruhrpotts im Getriebe. Live-Schmankerl wie ihr Kracher „Running Free“ gehen sofort ins Blut und verlangen nach erhobenen Fäusten.
  • Die Live-Qualität: Wer die Band schon bei ihren schweißtreibenden Club-Gigs erlebt hat, weiß, dass The Everest Band die Bühne als ihr natürliches Wohnzimmer betrachten. Das ist ehrlicher, handgemachter Rock ’n’ Roll ohne Schnickschnack, der von der ersten Sekunde an nach vorne peitscht und perfekt zum handwerklichen, bodenständigen Vibe des Woodrock Festivals passt.

Rocken für den guten Zweck: Aus der Region für die Region

Das Schönste am Woodrock Open Air ist jedoch die tiefe soziale Komponente, die den Kern dieses Events ausmacht. Geschäftsführer Michael Mengering brachte es jüngst auf den Punkt: „Wir wollen regional bleiben, aus der Region für die Region.“ Sämtliche erwirtschafteten Gewinne des Festivals fließen direkt in ein gemeinnütziges Projekt.

Das Besondere in diesem Jahr: Das Team verzichtet bewusst auf riesige, anonyme Organisationen mit großem Verwaltungsapparat. Stattdessen sind aktuell lokale Institutionen und Vereine aus der Region aufgerufen, sich zu bewerben und ihr Konzept vorzustellen. Das Geld soll genau dort ankommen, wo es ohne Umwege die maximale Wirkung entfalten kann, um Menschen zu unterstützen, die nicht das tägliche Glück haben, ihre Wege frei zu wählen. Jedes gekaufte Ticket, jedes getrunkene Bier ist hier also ein direkter Beitrag für die Gemeinschaft vor Ort.

Die Hard-Facts: Tickets, Anfahrt & Ablauf

Damit ihr euren Roadtrip zum Rock-Spektakel perfekt planen könnt, sind hier die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

KategorieDetails
DatumSamstag, 27. Juni 2026
EinlassAb 15:30 Uhr
BeginnAb 16:00 Uhr
Ticketpreis25,00 € Vorverkauf AK: 30€
*(inkl. Festival-Shirt solange Vorrat reicht)
Location / AdresseFirmengelände wohnbehagen GmbH & Co. KG
Wessingkamp 13, 46342 Velen
Offizielle Websitewoodrock-festival.de

Anfahrt-Tipp: Velen liegt verkehrsgünstig im Herzen des Kreises Borken (Münsterland). Über die A31 oder die B525 ist das Festivalgelände im Industriegebiet Wessingkamp hervorragend zu erreichen. Wer aus der direkten Umgebung kommt, sattelt am besten das Zweirad, das schont die Umwelt und passt perfekt zum grünen, ökologischen Vibe des Festivals.

Die Kombination aus leidenschaftlichem Handwerk, einer familiären, aber energiegeladenen Festival-Community und hochkarätigem Live-Rock macht das Woodrock Open Air zu einem absoluten Pflichttermin im sommerlichen Festivalkalender 2026. Sichert euch rechtzeitig die Ticketswir sehen uns vor der Bühne!

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