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FKK Festival in Stadtlohn? Angezogen, aber geil!

FKK in Stadtlohn? Angezogen, aber geil: Das erste Festival Kunstklärwerk

Kennst du das Gefühl, wenn dein Navi dich gefühlt durch den 15. Kreisverkehr jagt und du dich ernsthaft fragst, ob du in einer endlosen Zeitschleife feststeckst? Genau so fing mein Roadtrip am 4. Juli an. Die Jungs von Gum Bucket hatten mich nach Stadtlohn eingeladen. Dass man dort ordentlich feiern kann, wusste ich zwar schon vom Juko, aber das Ziel des Tages klang völlig neu und herrlich absurd: FKK Festival.

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Angezogen geil, das FKK in Stadtlohn

Bevor hier jetzt falsche Bilder im Kopf entstehen, das offizielle Motto klärte direkt auf: FESTIVAL KUNSTKLÄRWERK – ANGEZOGEN, ABER GEIL!

Willkommen im Secret Garden von Stadtlohn

Als ich das Gelände endlich fand, fiel mir direkt die Kinnlade runter. Sobald du das Kunstklärwerk betrittst, hast du das Gefühl, in einer alternativen, leicht abgedrehten Version des Fantasy-Klassikers „The Secret Garden“ gelandet zu sein. Ein völlig verwinkelter, magischer Garten, in dem es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gibt. Das Gebäude selbst ist ebenfalls ein absoluter Hingucker – an dieser Stelle ein fettes Danke an Norbert Then für die spontane und exklusive Führung!

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Tafelrunde, Bühne, Werkstatt in einem: das Kunstklärwerk 2026

Und wie das in unserer Musikszene so ist: Die Welt ist ein verdammtes Dorf und die Community lebt. Noch bevor ich überhaupt richtig auf dem Gelände stand, wurde ich von unzähligen vertrauten Gesichtern begrüßt. Leute zum Beispiel vom Rock im Garten, Sperenzken, Brawl Concerts, dem Citta Club und natürlich die üblichen Verdächtigen vom Woodrock (wir erinnern uns an die epische Hitzeschlacht vorletzte Woche!). Es fühlte sich an wie ein riesiges Klassentreffen.

Vier Bands, ein Schauer und jede Menge Gänsehaut

Seit Februar liefen die Planungen für dieses erste Open Air auf dem Gelände, tatkräftig unterstützt von Spenzer und Headstands. Und was soll ich sagen? Die Arbeit hat sich mehr als gelohnt.

  • 19:00 Uhr – Spenzer macht den Eisbrecher: Den Auftakt lieferten Spenzer mit einer richtig starken Ladung Covermucke. Wer bei einer Setlist, die von Blur’s „Song 2“ über Billy Idols „Rebel Yell“ bis hin zum „Goldenen Reiter“ reicht, nicht zumindest mit dem Fuß wippt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Die Meute war sofort auf Betriebstemperatur.
  • Headstands legen nach: Mit krachenden eigenen Songs rissen Headstands das musikalische Zepter an sich. Spätestens als Nummern wie „Bare Skin & Blood“ durch die Boxen ballerten, war die Stimmung im Garten auf dem Siedepunkt. Purer, ehrlicher Sound, der einfach Bock auf mehr machte.
  • ELNA gegen die Wolken: Pünktlich, als ELNA den Soundcheck einläutete, dachte sich der Himmel: „Lass mal kurz Hallo sagen!“ – und schickte uns einen knackigen Regenschauer runter. Aber hey, wir sind nicht aus Zucker! Das Publikum blieb eisern stehen, die Laune ungebrochen. Und ELNA? Die spielten passenderweise „Sonne & Grau“ und schickten die dicken Wolken mit ihrer Wahnsinns-Stimme direkt ins musikalische Nirvana. Gänsehaut-Moment!
  • Gum Bucket und der verflixte Eimer: Zum großen Finale enterten meine Gastgeber von Gum Bucket die Bühne. Gitarren runter auf Stimmung D und ab dafür! Die Jungs zauberten eine brachiale Mischung aus brandneuen Tracks ihres frischen Albums „Closer“ und den absoluten Evergreens aus dem Gum Bucket Eimer. Dass es dabei ein paar kleine, sympathische Pannen gab? Geschenkt! Genau das macht Live-Musik doch authentisch und liebenswert. Als bei „Best for Last“ der letzte Akkord verklang, stand der Secret Garden Kopf.

Mein Fazit: Ein verwunschenes Gelände, familiäre Atmosphäre, fantastische Bands und eine Community, die bei jedem Wetter zusammenhält. Das erste Open Air im Kunstklärwerk war ein voller Erfolg. Stadtlohn, du hast ordentlich geliefert – ich komme gerne wieder. Und ja, es war wirklich „angezogen, aber geil!“

Bilder vom FKK Festival

Wer sich das Kunstklärwerk einmal selbst ansehen möchte, werft einen Blick auf die Webseite, dort finden noch einige weitere Veranstaltungen statt!

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