Linkin Back, das ist meiner Meinung nach alles andere als eine Coverband. Bereits im letzten Jahr durfte ich die Musiker der Linkin Park Tribute Band hautnah erleben und sie etwas auf ihren musikalischen Weg begleiten.

Wer steckt hinter Linkin Back?

Linkin Back, das sind Mike Töns & Dustin Levi am Mikrofon, Joachim Kremer und Michael Wegert an den Gitarren, Marc Rohles am Keyboard, Phil Rauenbusch am Bass und last, but not least Björn Sondermann am Schlagzeug. Namen, die allesamt eines vereint, die Liebe zur Musik und die Trauer um den Verlust eines Menschen. Ruhe in Frieden, Chester.

Es sind aber auch Namen und Gesichter, die nicht unbedingt jeden unbekannt sein müssen. Phil eroberte zum Beispiel weltweit mit der Band Reamonn und dem Hit „Supergirl“ sämtliche Bühnen. Joachim und Björn touren unter anderem mit der durchaus erfolgreichen Majorlabel-Band „Nichts“, sowie mit der bekannten Trash-Metal-Band „Assassins“ durch sämtliche Clubs. Gitarrist Michael spielte schon in jungen Jahren in verschiedenen Metal- und Punkrockbands und veröffentlichte nach seinem Diplom zum Berufsmusiker zusammen mit der Crossover-Band „BxDxF“ insgesamt drei Alben. Aber auch der Rest der Band bringt eine beeindruckende und lange Vita mit auf die Bühne.

Wie kam es zur Gründung der Band?

Als die Nachricht vom dem tragischen Tod des Sängers Chester Bennington die Runde machte, war es zu der Zeit das Gesprächsthema Nr.1 in den sozialen Medien. Tausende Fans trauerten unter diversen Hashtags um Chester, erzählten von ihrem letzten Konzertbesuch und teilten Fotos oder Videos. Auch bei den Jungs von Linkin Back saß der Schock tief. Man wollte es nicht glauben, zu sehr freute man sich doch auf das nächste große Festival oder Konzert, jeder wollte noch einmal diese Stimmung und Energie von Linkin Park live erleben.

Eine Ära, die nicht enden darf!

Ein paar Wochen, Monate und einige Gespräche später war man sich einig: Die Ära von Linkin Park & Chester darf einfach nicht enden. Wir wollen die Musik und Emotionen von Linkin Park zurück auf die Bühne holen, lautet das Motto. Dabei möchte Linkin Back die Songs nicht einfach nur covern, sondern viel mehr die Intensität, die Tiefe und die Trauer, wie auch die Hoffnung der Lieder von Linkin Park für das Publikum erneut greifbar machen. Es dauerte anschließend auch nicht lange, bis die Musiker sich zu den ersten Proben zusammenfinden konnten. 

Einmal „laut-geknipst“ bei der Bandprobe 

An einer dieser Bandproben durfte ich dankenderweise mit Freude „Mäuschen“ spielen. Und ganz ehrlich,

Linkin Back

Linkin Back: Jeder Ton muss sitzen!

ich war mehr als überrascht. Schnell durfte ich bemerken, dass sich hier keine Amateure zum musizieren treffen. Jeder Ton, Akkord wurde penibel genau abgestimmt, besprochen oder diskutiert. Es dauerte jedenfalls nicht lang bis ich bei den ganzen „Fachgesprächen“ unter Musikern nur noch Bahnhof verstand, daher nickte ich lieber passend zum Beat aus der Box und drückte ein paar mal den Auslöser meiner kleinen Kamera.

Linkin Back Open Air Live Act

Ende Juni hieß es dann endlich Showtime auf dem größten Open Air Stadtfest am Niederrhein. Ich fand die Show & die Stimmung großartig, dass ich mich noch immer sehr gerne an diesen Abend erinnere. Denn spätestens nach dem Konzert war mir klar, Linkin Back ist alles andere, als eine „Coverband“.

Viele weitere Infos, Bilder, Videos und Tourdaten von der Band findet ihr unter „linkinback.de„, sowie auf Facebook. Ps.: Solltet ihr irgendwann einmal die Gelegenheit finden, die Jungs live zu erleben, nutzt die Chance, es lohnt sich!

 

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