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M.I.S.E. Open Air 2022: Metal von und für Fans

In der Zeit vom 16.-18. Juni 2022 fand in Büßfeld (Ohm), das inzwischen achte M:O:A – M.I.S.E. Open Air Festival statt. 30 Jahre Metal von Fans für Fans, mehr als ein Grund für eine ordentliche Party. Das Line-Up beim M.I.S.E. konnte sich wirklich sehen lassen.

Metal von und für Fans

Mit dabei waren viele namenhafte Bands aus dem verschiedensten Metal-Genres. Zum Auftakt am Freitag spielten bereits ab 12 Uhr, Soulshifter, Fail, Black Knight, Synlakross, Sapiency, Hammer King, Antipeewee, Assassin, Artillery und zum krönenden Abschluss am Abend noch die Band Rage.

Ausverkauftes M.I.S.E. Open Air

Am Samstag sorgte Steelpreacher bereits ab 11:45 Uhr für die passende Stimmung zum Frühschoppen. Gefolgt von den Bands, Torturebitch, Burden of Grief, Profet, Necrotted, Toxik, Asenblut, Black Messiah, Heathen und als Highlight zum Abschied die Band Vader. Ich war leider nur am Freitag vor Ort, da mich am Samstag das Rock im Garten Festival erwartete.

Festival und Camping auf dem Kämpfberg

Es sollte das bisher heißeste Wochenende in diesem Jahr werden. Ein wolkenloser blauer Himmel und feinster Sonnenschein auf dem Kämpfberg sorgte dafür, dass sich die meisten lieber ein schattiges Plätzchen gesucht haben. Es wäre aber kein Festival, wenn sich nicht doch noch ein paar hartgesonnte Jungs für eine Runde Flunky Ball gefunden hätten.

Ohne Flunky Ball kein Festival-Feeling

Ich fand den Platz richtig schön, es hatte irgendetwas vom Auenland. Jeden Moment hätte ein kleiner Hobbit oder eine Truppe Orks zwischen den vielen Hügeln auftauchen können. Urlaubsfeeling pur. Vielleicht lag es auch einfach nur daran, dass ich mehr das Flachland aus dem Münsterland gewohnt bin. Naja, jedenfalls hatte man bei dem Anblick schnell die leicht stressige Anreise durch die vielen Dörfer mit den verkehrsberuhigten Zonen vergessen.

Am Ende der Camping-Area auf dem Kämpfberg

Das ich mit meinem o2 Vertrag mitten im Nirgendwo wahrscheinlich Verbindungsprobleme bekommen würde, hatte ich im Vorfeld schon befürchtet, aber so konnte ich mich besser auf meinen Tag beim M.I.S.E. Open Air konzentrieren und die „Running Order“ studieren.

DANKE AN ASSASSIN!

Ich durfte das M.I.S.E. Open Air übrigens dank der deutschen Thrash-Metal-Band ASSASSIN aus Düsseldorf erleben. Sie waren so lieb, haben mich zum Gig eingeladen und die Akkreditierung für mich organisiert, dass ich nach dem Masters of Cassel im letzten Jahr, eine weitere Gelegenheit & Chance erhielt, mal auf einem „richtigen“ Event zu fotografieren. Besten Dank dafür! Ich küsse Deine Augen, Tobias! Auch ein Dank für das Vertrauen an die Orga vom M.I.S.E.!

M.I.S.E. – wie eine große Familie

Nachdem Assassin auf dem Gelände eingetroffen war, führten sie mich durch den Backstagebereich, wo wir auch schnell zum Smalltalk überwechselten. Drummer Björn, auch liebevoll „Burn“ genannt, erzählte mir zum Beispiel von den Fortschritten mit seinem Projekt „We are VR Music“ auf YouTube. Dort findet man zum Beispiel auch coole VR-Videos mit ASSASSIN und kann die Musik mal auf eine ganz neue Art nah erleben.

Stefano „Steve“ Smura an der Gitarre – Assassin

Außerdem lernte ich Stefano „Steve“ Smura, das neuste Mitglied der Band, kennen. Er war vor dem Gig sichtlich nervös, da es sein erster Auftritt mit ASSASSIN werden sollte. Den er, nebenbei erwähnt, tadellos mit seiner Gitarre meisterte. Ingo bzw. „Crowzak“ war schnell mit den vielen weiteren Künstlern im Gespräch, dass ich direkt merkte, dass das M.I.S.E. Open Air für die meisten Bands einfach ein großes „Familientreffen“ ist.

Fürsorgliche Security sorgte auch für Abkühlung

Mein Gesicht war dort neu, das merkte auch das aufmerksame und sehr freundliche Security-Team schnell. Sie erklärten mir fürsorglich was ich auf dem Gelände, im Fotograben und im Backstage alles beachten darf. Gerne hätte ich auch dem Team noch viele weitere Fragen gestellt, aber die Jungs waren so „busy“, dass ich nicht weiter stören wollte.

Da im Vorfeld keine Interviews oder ähnliches geplant waren, habe ich einfach mal die wundervolle Atmosphäre nach dem Motto „What happens in Büßfeld, stays in Büßfeld“ genossen. Anbei ein paar Impressionen vom Freitag.

Der M.I.S.E. Open Air Freitag in Bildern

Viele weitere Bilder von Assassin findet ihr demnächst bestimmt auf deren Social-Media, wie zum Beispiel auf Facebook.

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