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Heldenlos und Sleeping Woods in der Temple Bar

Am Samstag, dem 19.03.2022, waren Heldenlos und die Sleeping Woods in der Temple Bar Essen zu Gast.

Da war ordentlich was los in der Temple Bar am vergangenen Samstag. Mitten im Herzen des Ruhrgebiets reihten sich zahlreiche Gäste in die Warteschlange vor der Temple Bar ein, um Heldenlos mit seiner „Roten Ballon Tour“ und die Sleeping Woods live zu erleben.

Safety First

Einlass gab es nur mit gültigen Tickets und mit 2G+, also geimpft oder genesen mit aktuellen Testergebnis. Auch geboosterte Gäste benötigten einen negativen Schnelltest. Eine Teststelle war jedoch keine 5 Minuten fußläufig zu erreichen. Also, alles vollkommen easy & safe!

Heldenlos, live in der Temple Bar Essen

Um kurz nach 20 Uhr wurde es dunkel im Keller der Temple Bar, als Jan aka Heldenlos ein letztes Mal kurz die Gitarre stimmte und mit seiner „Roter Ballon Tour“, ein Programm aus eigenen und Cover-Songs, das Publikum sichtlich aus dem Alltag riss.

Heldenlos im Interview

Nach der Show blieb mir noch etwas Zeit ein paar Fragen an Heldenlos zu stellen.

Bleibt ihr selbst, verbiegt euch nicht für andere und bleibt euch selbst treu!

Heldenlos

laut-geknipst: „Hallo Jan, beginnen möchte ich mit einer Frage die mir auf Anhieb auf der Zunge lag und Dir wahrscheinlich jedesmal gestellt wird. Warum oder wie kam es zu dem Namen „Heldenlos“?! Eigentlich wächst doch jede Generation mit irgendwelchen Helden auf, bei mir war es He-Man, McGyver, das A-Team usw. Bist Du gefühlt ohne Helden aufgewachsen oder welche Geschichte steckt hinter der Namensgebung?!“

Heldenlos: „Auch ich hatte meine Idole wie bspw. Robert Smith von „The Cure“ ich finde jedoch wichtig, dass man niemanden auf ein Podest stellen sollte. Man kann von jemanden inspiriert sein oder jemanden bewundern, doch jede:r einzelne von uns ist in meinen Augen durch seine Individualität etwas Besonderes und sollte seinen/ihren eigenen Weg gehen und sein/ihr eigener Held:in sein.“

laut-geknipst: „Du bist ja derzeit fleißig am Touren, wie fühlt es sich für Dich an und welche Show war bisher Dein Highlight und warum?“

Heldenlos: „Ich hatte schon lange den Traum, eine eigene Tour durch Deutschland zu spielen und bin unfassbar dankbar, dass sie durchgeführt werden kann. Ich hatte durch Corona zwischenzeitlich selbst ein wenig die Hoffnung verloren. Die bisherigen Konzerte waren schon allein durch ihr Ambiente sehr unterschiedlich und schlecht zu vergleichen. Es war für mich jedoch etwas Besonderes in meiner alten Heimat Moers zu spielen.“

laut-geknipst: „Übernachtung, lieber im Tourbus oder im Hotel?“

Heldenlos: Ehrlich gesagt, hatte ich noch nie die Möglichkeit in einem Tourbus zu schlafen. Daher kann ich es aktuell noch nicht vergleichen. In Lüneburg konnte ich in einer WG übernachten, dass war zumindest bis dato mein Highlight. Ich gehe auf Tour um viel neues zu erleben und neue Menschen kennenzulernen und in der WG hatten wir noch interessante und inspirierende Gespräche in der Nacht am Küchentisch. 

Um zurück auf den Tourbus zu kommen, natürlich hoffe ich irgendwann auch im Nightliner oder Nachtzug touren zu können und freue mich, dir die Frage dann nochmal beantworten zu können. 

laut-geknipst: „Ich hoffe Du erinnerst dich noch an mich, wenn Du in ein paar Jahren mit dem Nightliner tourst und rufst mal durch! Aber in Deiner Gegend bist Du ja schon eine kleine Berühmtheit, so durftest Du neulich die Sendung „Kulturflimmern“ im Radio moderieren, wie kam es dazu?!“

Heldenlos: „Das war wirklich eine große Ehre für mich! Seit Oktober 2021 moderiere ich bereits meine eigene Radiosendung „Meersein-Radio“, die immer am 2. Samstag im Monat ausgestrahlt wird. Als die Kulturgesichter0441 Oldenburg nach Gesprächgästen gesucht haben, kamen wir in Kontakt und sie fragten mich, ob ich nicht Lust hätte die Sendung zu moderieren. 

Wer die Sendung verpasst hat, ab Mitte April sind alle Folgen als Podcast zu hören. Ich informiere euch natürlich über meinen Social Media Kanal.“ 

laut-geknipst: „Welche Botschaft möchtest Du an deine Fans vermitteln?“

Heldenlos: „Bleibt ihr selbst, verbiegt euch nicht für andere und bleibt euch selbst treu. Ich freue mich, dass ich jetzt schon eine kleine Fanbase habe und freue mich über jeden/jede einzelne:n der/die mir bei Social Media folgt und besonders über alle, die zu meinen Konzerten kommen und die ich dadurch persönlich kennenlernen darf. Ihr bedeutet mir sehr viel und ich freue mich über jede Nachricht, jedes Like und jedes mitklatschende Paar Hände im Publikum. Danke dafür!“

laut-geknipst: „Ich danke Dir für die Einladung, die tolle Show und für dieses kurze Interview!“

Mehr über Heldenlos erfahrt ihr unter: heldenlos-musik.de

Sleeping Woods

Nachdem Heldenlos den Keller der Temple Bar ordentlich aufheizte, stürmte die aufstrebende Indi-Britpop-Band „Sleeping Woods“ auf die Bühne und übernahm das Ruder.

Sleeping Woods live in der Temple Bar

Es dauerte keine drei Songs, bis die vier Jungs von Sleeping Woods die Temple Bar in einen Steinofen verwandelte und das Publikum zum Siedepunkt führte. Nach der Show verrieten mir die Jungs, dass sie in dieser Formation bereits seit acht Jahren zusammen musizieren und nahmen sich ebenfalls etwas Zeit für ein paar wenige Fragen.

Sleeping Woods im Interview

laut-geknipst: „Das war ja eine beeindruckende Show, woher nehmt ihr die Inspiration für euren Indi-Britpop-Rock?“

Sleeping Woods: „Musiker die uns als Band geprägt und inspiriert haben unseren Stil zu festigen sind die DMA’s, Arctic Monkeys und definitiv die Kooks.“

Sänger Leonhard von Sleeping Woods im Rampenlicht
Sänger Leonhard von den Sleeping Woods im Rampenlicht

laut-geknipst: „Ja, das kann man sich gut vorstellen. Mir persönlich gefällt ja der Song „Comfort Zone“ besonders gut, wie kann man sich euren kreativen Prozess beim Songwriting vorstellen?“

Sleeping Woods: „Der kreative Prozess beim Songwriting beginnt mit dem Grundgerüst des Songs welches unser Sänger Leo in die Band trägt. Zusammen im Proberaum entsteht der Song und festigt sich über die Zeit.“

laut-geknipst: Ich möchte Euch auch nicht länger aufhalten, daher eine letzte kurze Frage. Was war der beste Ratschlag den ihr in eurer musikalischen Laufbahn erhalten habt?!

Sleeping Woods: „Ein Ratschlag den wir uns zu Herzen genommen haben ist gerade im Bezug auf Gigs, den Veranstaltern so lange auf den „Sack“ zu gehen bis man einen Slot bekommt, um so auch seinen Radius erweitern zu können. Also, sollten wir mal jemanden „nerven“, nehmt es nicht persönlich.“ 🙂

laut-geknipst: „Vielen Dank für die Show, ich hoffe wir sehen uns bald wieder!“

Noch mehr Infos über die Band findet ihr unter: sleepingwoods.de

Impressionen vom Gig in der Temple Bar

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